Grüne unterstützten Mahnwache des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen vor dem Thüringer Landtag
Astrid Rothe-Beinlich: Hilfe zur Selbsthilfe garantieren
Am Donnerstag (25. Februar 2010) hielten VertreterInnen des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen (BSVT) vor Plenumsbeginn anlässlich der Haushaltsdebatte eine Mahnwache vor dem Thüringer Landtag ab, um noch einmal an das Versprechen von Sozialministerin Heike Taubert (SPD) zu erinnern, das Landesblindengeld ab dem dritten oder vierten Quartal um 50 EUR auf 270 EUR zu erhöhen. VertreterInnen der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, u.a. Astrid Rothe-Beinlich (Landtagsvizepräsidentin und PGF) und Anja Siegesmund (Fraktionsvorsitzende), ebenso Madeleine Henfling (Landessprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen) waren mit vor Ort, um zu zeigen, dass sie die Forderungen des BSVT nachdrücklich unterstützen. Sie verteilten Kaffee und BIO-Plätzchen.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen kämpfen seit vielen Jahren an der Seite des Blinden- und Sehbehindertenverbandes für ein auskömmliches Blindengeld, das den tatsächlichen Nachteilsausgleich sichert.
"Wir kämpfen gegen eine Politik, die Menschen mit Behinderungen einen Lebensweg vorgeben möchte oder überhaupt erst behindert. Wir hoffen, dass unsere Sozialministerin ihr Wort hält und das Landesblindengeld um 50 EUR erhöht wird. Die Politik hat die große Verantwortung, diesen Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu garantieren. Und deshalb fordern wir ein auskömmliches Blindengeld. 50 EUR mehr im Monat wären zumindest ein Anfang", betont Astrid Rothe-Beinlich.
"Für die Zukunft wünschen wir uns von der Bundesregierung ein bundeseinheitliches Teilhabegeld, da absolut nicht nachzuvollziehen ist, dass Blinde in einem Bundesland mehr, in dem anderen aber erheblich weniger oder gar keinen Nachteilsausgleich erhalten. Das ist schlichtweg ungerecht", schließt Astrid Rothe-Beinlich.


