Hakenkreuze stehen für Menschenverachtung und Tod

01.09.2011: Astrid Rothe-Beinlich: Entscheidend sind Aufklärung und Demokratiebildung

In der Nacht von gestern auf heute wurden in Gera Farbbeutelaattacken auf die Wahlkreisbüros von SPD und LINKE verübt. Das Schild vom Wahlkreisbüro von Astrid Rothe-Beinlich, Vizepräsidentin im Thüringer Landtag und Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Geraer Heinrichstraße, wurde mit einem schwarzen Hakenkreuz übermalt. Dazu erklärt die Grünenpolitikerin:

"Immer und immer wieder demonstrieren Nazis ihr Unwesen - so auch mit diesem todbringenden Zeichen des Faschismus, für dessen Wiedererstarken die Rechtsextremen stehen. Ein Hakenkreuz ist ein deutliches Signal: Für Menschenverachtung, Rassismus und Tod. Und davor darf niemand die Augen verschließen."

Erst Anfang August, kurz vor dem Nazispektakel "Rock für Deutschland" hatten Nazis ihre Spuren auch am grünen Wahlkreisbüro hinterlassen.

"Dieser neuerliche Angriff macht deutlich, dass es den Rechten ernst ist mit der Verbreitung ihrer Ideologie und sie mitnichten als Demokraten bezeichnet werden können. Ihr Ziel ist die Abschaffung der Demokratie. Hier dürfen wir nicht schweigend zusehen. Es kann und darf keine Toleranz für Intoleranz geben", so Rothe-Beinlich weiter.

"Wir werden immer wieder aufstehen und uns auch immer wi(e)der setzen, wenn es darum geht, den Nazis die rote Karte zu zeigen. Aufklärung und demokratische Bildungsarbeit sind gefordert, um Verharmlosungstendenzen entgegen zu wirken sowie dafür zu sorgen, dass es nie wieder dazu kommt, dass Nazis - egal in welchem Bereich - Einfluss erlangen oder die öffentliche Meinung bestimmen", so Astrid Rothe-Beinlich abschließend.

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