Grüne fordern: Hinschauen statt Wegsehen!
11.06.2010: Astrid Rothe-Beinlich: Thüringen braucht mehr SchulpsychologInnen und mehr Sozialarbeit
Astrid Rothe-Beinlich ist Unterzeichnerin der Jenaer Erklärung "Reform der Erziehung -- Reformen für Kinder". Damit verbunden fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für Thüringen mehr Schulpsychologinnen und Schulpsychologen und mehr Schulsozialarbeit an den Schulen.
"In Thüringen gibt es derzeit 16 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, die im Schnitt jeweils 69 Schulen und 16.500 SchülerInnen betreuen. Das sind eindeutig zu wenig. Thüringen bildet damit im europäischen Vergleich das Schlusslicht", erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Bildungspolitische Sprecherin der Thüringer Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
"Schule ist nicht nur Lern- sondern auch Lebensort. Die Auseinandersetzung mit Gewalt und schwierigen Lebenssituationen, muss insgesamt im Schulalltag mehr Berücksichtigung und Raum finden. Gerade die Debatten über sexuellen Missbrauch in kirchlichen und anderen pädagogischen Einrichtungen haben wieder einmal deutlich gemacht, dass wir eine andere Kultur des Hinschauens und Zuhörens brauchen. Um dies auch in der Praxis bewerkstelligen zu können, braucht Thüringen jedoch mehr Personal. Und das am besten sofort und nicht erst in brenzligen Situationen, wie vor einigen Jahren am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt", so Astrid Rothe-Beinlich abschließend.
Jenaer Erklärung: www.imaginata.de/jenaer-erklaerung.html














