Wir fordern die Hälfte der Macht für Frauen und Männer!
07.03.2012: Astrid Rothe-Beinlich: Echte Gleichberechtigung muss im Alltag ankommen!
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gratulieren allen Frauen zum Internationalen Frauentag am 8. März und fordern echte Gleichberechtigung statt blumiger Huldigungen an das weibliche Geschlecht.
Dazu erklärt Astrid Rothe-Beinlich (MdL), Frauenpolitische Sprecherin im grünen Bundesvorstand und Vizepräsidentin des Thüringer Landtags:
„Wie keine andere Partei machen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Politik für Frauen und mit Frauen. Das zeigt nicht nur unser jahrzehntelanger Kampf für echteGleichstellung in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, sondern auch unsere eigene „Verfassung“: Mit der Frauenquote und dem Frauenstatut haben wir Regeln geschaffen, die grünen Frauen eine konsequent gleichberechtigte und aktive Arbeit in unserer Partei ermöglichen.“
"Dennoch haben wir das Ziel „Die Hälfte der Macht für Frauen“ auch bei uns selbst noch nicht erreicht: Erst 37 Prozent unserer Mitglieder sind Frauen – damit fehlen uns mindestens 13 Prozent an Legitimation, Erfahrung, Wissen und Vielfalt“, verdeutlicht die Grünenpolitikerin.
Aus diesem Grund starten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Frauentag am 8. März eine Kampagne unter dem augenzwinkernden Motto: „Besser DU, als irgend ein Kerl“, um Frauen für grünes Engagieren und Streiten zu begeistern.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für DIE HÄLFTE DER MACHT für Frauen und Männer.
„Die Quote ist ein hervorragendes Instrument, um festgefahrene Strukturen aufzubrechen und freiwillige Vereinbarungen durch Verbindlichkeit zu ersetzen. Sie nimmt alle Beteiligten in die Pflicht, nach interessierten und geeigneten Frauen Ausschau zu halten, die eigenen Strukturen nach diskriminierenden Elementen abzuklopfen, „gläserne Decken“ zu durchbrechen und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die Frauen den Weg in Führungspositionen ermöglichen“, so die Frauenpolitische Sprecherin der Bündnisgrünen.
„Gemischte Teams machen bessere Politik und arbeiten auch wirtschaftlich erfolgreicher, denn nur sie können alle Potenziale auch wirklich nutzen. Deshalb müssen wir alte Denkmuster und traditionelle Rollenzuschreibungen überwinden. Aber auch die Strukturen auf dem Arbeitsmarkt müssen sich ändern, damit Frauen UND Männer Familie und Beruf auch in Führungspositionen vereinbaren können“, schließt Astrid Rothe-Beinlich.











