GERA AUFWACHEN. AUFSTEHEN. DEM NAZIFEST ENTGEGENTRETEN!

27.06.2012: Unter diesem Motto stand die Pressekonferenz von Astrid Rothe-Beinlich, Vizepräsidentin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag am 26. Juni 2012.

  

Gera - im Wahlkreisbüro der grünen Abgeordneten Astrid Rothe-Beinlich, welches mit dem grünen Kreisverband Gera eine Bürogemeinschaft bildet, versammelten sich am Dienstag zahlreiche Interessierte. Neben Vertreterinnen der OTZ und des Radiosenders Antenne Thüringens waren auch die Grüne Jugend und weiteren interessierten Mitgliedern des grünen Kreisverbandes anwesend.

Astrid Rothe-Beinlich machte bei diesem Pressetermin nochmals deutlich, dass es sich bei dem am 7. Juli in Gera stattfindenden Nazikonzert „Rock für Deutschland“ keinesfalls nur um eine harmlose Musikveranstaltung handelt:

„Hier wird zu Diskriminierung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und teilweise sogar zu Mord aufgerufen. Die Bands aus dem rechtsextremen Spektrum sind einschlägig bekannt und ihre Songs teilweise auf dem Index vermerkt. Weiterhin haben sich Udo Vogt, der ehemalige Bundesvorsitzende der NPD und Patrick Wieschke als Redner angekündigt. Über ein vielfältige Musikspektrum versucht die Rechte Szene niedrigschwellige Angebote, vor allem für die Jugendlichen, anzubieten. Viele rutschen über die Musik und den Bekanntenkreis dann an den rechten Rand.“ so die Bündnisgrüne, die selbst seit Jahren aktiv Gesicht gegen Rechts zeigt und sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit engagiert.

Das Nazispektakel „Rock für Deutschland“ jährt sich 2012 leider zum Zehnten Mal, das sind Zehnmal zu viel, so Rothe-Beinlich weiter. Deshalb ist es auch diese Jahr so wichtig das die demokratischen Kräfte in Gera und Thüringen sich gegen das „Rock für Deutschland“ stellen.

Auch BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen unterstützen das thüringenweite Aktionsbündnis gegen das Rock für Deutschland .

„Jede(r) ist gefragt, um mit uns am 7.7. in Gera auf die Straße zu gehen - bunt, vielfältig und vor allem friedlich Gesicht zu zeigen gegen Menschenfeindlichkeit und rechtsextreme Ideologien. Nur aus unserer demokratischen Mitte heraus können wir solche Naziveranstaltung in Zukunft verhindern“, so Rothe-Beinlich abschließend.

Weitere Infos zum Ablauf und Treffpunkt unter: www.gera-nazifrei.de


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