Klimaschutz, Bildung und Gerechtigkeit schaffen Arbeit

03.05.2009: Auch zum diesjährigen 1.Mai haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen gemeinsam mit DGB, SPD und Linkspartei für Mindestlöhne, eine Ende der Lohnungleichheit von Männern und Frauen, soziale Gerechtigkeit, Arbeitnehmerechte und Mitbestimmung demonstriert.

"Unter dem Motto: Arbeit für alle bei fairem Lohn sind wir auch in diesem Jahr in vielen Thüringer Städten auf Straßen und Plätze gegangen, um für eine ökologische und solidarische Politik zu streiten", betont die bündnisgrüne Landessprecherin Astrid Rothe-Beinlich, die am Freitag an der thüringenweiten Demonstration in Erfurt teilnahm und bei der Talkrunde der SpitzenkandidatInnen zur Landtagswahl für grüne Politik geworben hat.

Zuvor wurde das "Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik in Thüringen" gestartet. "Gemeinsam mit den Bündnispartnern wollen wir den rigiden Sparkurs der Landesregierung in der Familienpolitik stoppen. Wir wollen ein Gesetz schaffen, das auch künftig allen Thüringer Kindern eine solide Betreuung in den Kindergärten und Grundschulhorten garantiert. Gleichzeitig gilt es die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten, ohne Eltern und Kommunen finanziell zu überfordern", erklärt Astrid Rothe-Beinlich.

"Die Wirtschaftskrise und die Klimakrise verstärken sich wechselseitig, wenn wir sie nicht zusammen bekämpfen. Ökonomie und Ökologie müssen gerade jetzt eng miteinander verzahnt werden. Wenn wir es ernst meinen, gibt es keine andere Wahl: Die Märkte der Zukunft müssen grün sein. Deshalb ist der Umbau der Gesellschaft zu einem neuen klimaverträglichen Leben und Wirtschaften die Schlüsselaufgabe der Politik in den nächsten Jahren", ist Astrid Rothe-Beinlich überzeugt.

"Union und FDP haben Jahre lang steif und fest behauptet, Umweltschutz vernichte Arbeitsplätze. Die Fakten zeigen: Das Gegenteil ist richtig. Heute gibt es etwa in Deutschland 1,8 Millionen Arbeitsplätze im Umweltbereich, davon allein 280 000 in den Erneuerbaren Energien - Tendenz steigend. Wir müssen jetzt umschalten auf eine neue, strategische Wirtschaftspolitik. Dazu müssen wir die ökologische und soziale Blindheit einer kurzsichtigen Weltwirtschaft beseitigen und nachhaltige Zukunftsinvestitionen im Rahmen eines Grünen New Deal vorantreiben. Milliardenschwere Konjunkturstrohfeuer auf Pump, wie sie die Bundesregierung entfacht, schaden mehr als dass sie nutzen. Verantwortungsvoll sind allein kreditfinanzierte Investitionsprogramme in eine nachhaltige Zukunft, nämlich in Klima, Bildung und soziale Gerechtigkeit. In diesen Bereichen schaffen sie einen Mehrwert für die Zukunft, der unseren Kindern und Kindeskindern zugute kommt", so die Grünenpolitikerin.

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