Grüne lehnen geplante Aufweichung des Nichtraucherschutzes ab
06.04.2009: Astrid Rothe-Beinlich: CDU und SPD machen Kniefall vor der Raucherlobby
Heute berät der Thüringer Landtag über Änderungen am Thüringer Nichtraucherschutzgesetz. Dazu erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Landessprecherin und Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen:
"Wir lehnen eine weitere Aufweichung des bestehenden Nichtraucherschutzgesetzes grundlegend ab. Mit den von CDU und SPD vorgesehenen Änderungen sind die ursprünglichen gesundheitspolitischen Ziele in Thüringen nicht mehr erreichbar. Das Vorgehen von CDU und SPD ist mit einem Kniefall vor der Raucherlobby zu vergleichen."
"Es wird höchste Zeit für konsequenten Nichtraucherschutz, gerade mit Blick auf die Kinder, die dem blauen Dunst hilflos ausgeliefert sind. "Hinterzimmertür"-Regelungen sehen wir mehr als kritisch. Wir meinen, dass die gesellschaftliche Akzeptanz dafür, dass Nichtrauchen in geschlossenen Räumen künftig Standard ist, am ehesten ohne Ausnahmeregelungen zu erreichen ist", betont die Grünenpolitikerin weiter.
"BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern deshalb den Mut der Thüringer Landesregierung, die Löcher im Thüringer Nichtraucherschutzgesetz zu schließen, anstatt neue aufzureißen. Weiterhin braucht es ein aktives Handeln und rauchfreie Vorbilder in allen gesellschaftlichen Bereichen, um das gesundheitliche Wohl der Kinder und der nichtrauchenden Bevölkerung tatsächlich zu schützen. Wir wollen ein absolutes Rauchverbot für alle Gaststätten", schließt Astrid Rothe-Beinlich.














