Homophobie tötet

19.06.2011: Astrid Rothe-Beinlich wirbt für volle Gleichstellung

  

Dem Aufruf zum CSD-Nord in Oldenburg am 18. Juni folgten insgesamt nahezu 10.000 Menschen. Bei der großen Parade durch die gesamte Stadt gaben die großen Lautsprecherwagen, auf denen getanzt um um gleiche Rechte geworben wurde, den Ton an. Mit dabei auch Astrid Rothe-Beinlich auf dem grünen LKW. "Ein großartiges Erlebnis das Mut macht", beschreibt sie ihre Erfahrung mit dem Oldenburger CSD: Tolle Stimmung, fröhliche Menschen, gute Musik und hochpolitische Forderungen - ein rundum gelungener Mix! Zwei Stunden lang tanzte sich der musikalische und bunte Zug durch Oldenburg und mündete schließlich in einem politischen Straßenfest. Dort warb zunächst der Oberbürgermeister der Stadt für Akzeptanz und gelebte Vielfalt und machte deutlich, dass er die Anliegen des CSD unter dem Motto "Homophobie tötet" voll und ganz unterstützt. Ähnlich äußerten sich auch VertreterInnen der Stadt und der SPD - Landtagsfraktion. Astrid Rothe-Beinlich warb in ihrer Rede vor mehreren tausend Menschen für Respekt und widmete sich insbesondere die Situation von Regenbogenfamilien. "Wir fordern das volle Adoptionsrecht auch für schwule und lesbische Paare und werben dafür um breite Zustimmung. Das Leben mit Kindern verdient Respekt und Unterstützung und darf sich nicht an der sexuellen Orientierung der Eltern festmachen. Lesbische und schwule Eltern stehen heterosexuellen Eltern in nichts nach. Die Verweigerung von gleichen Rechten in dieser Frage ist Diskriminierung!"

Weiterhin warb die Grünenpolitikerin für Offenheit und Unterstützung beim Outing. "Das gilt auch in in besonderer Weise im Sport. Gerade mit Blick auf die Frauen-Fußball-WM muss noch einmal darauf verwiesen werden, dass Outing im Fußball noch immer nahezu ein `no go` ist. Dieser Verlogenheit müssen wir ein Ende bereiten und endlich Schluss machen mit Vorurteilen und Ressentiments. Es ist schließlich ganz normal verschieden zu sein. Liebe verdient Respekt, egal ob hetero oder homosexuell", schloss Rothe-Beinlich ihren Beitrag und sicherte die vollumfängliche Unterstützung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in diesen Fragen zu.

Mit Musik und einem bunten Bühnenprogramm luden diverse KünstlerInnen im Anschluss an die politischen Beiträge noch lange zum gemeinsamen Feiern ein.

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