120.000 Engagierte beteiligten sich an Menschenkette gegen Atomkraft

24.04.2010: Astrid Rothe-Beinlich: klare Kampfansage an schwarz-gelb

Als "vollen Erfolg und deutliches Signal für das Wiedererstarken der Anti-Atom-Bewegung" bezeichnet Astrid Rothe-Beinlich, Bundesvorstandsmitglied und Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag die heutige 120 km lange Menschenkette von Krümmel bis Brunsbüttel. Immerhin 80 Busse waren allein von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN organisiert und zur Menschenkette gefahren.

"Ein wunderbares und starkes Signal geht von diesem Wochenende aus. Mit der Menschenkette, den Demonstrationen in Biblis und den Protesten in Ahaus wurde symbolisch deutlich, was verbindet: der Ausstieg aus der Atomkraft, einer Risikotechnologie ohnegleichen, ist unser erklärtes Ziel", so Astrid Rothe-Beinlich weiter und fährt fort: "Zudem war und ist dieses Wochenende eine Kampfansage an schwarz-gelb. Auch das heutige Treffen von grünen SpitzenpolitikerInnen und Siegmar Gabriel für die SPD bei Elmshorn machte deutlich, dass eine andere Politik - eine Politik ohne Atomkraft - erklärtes Ziel ist und bleibt."

Bei Elmshorn hatten sich Renate Künast, Jürgen Trittin, Steffi Lemke und Astrid Rothe-Beinlich mit Spitzenpolitikern der SPD, darunter Siegmal Gabriel, getroffen und gemeinsam die Menschenkette unterstützt.

"Wir wollen und werden alles dafür tun, auf der Straße ebenso wie in den Parlamenten dafür zu streiten, dass sich klare Mehrheiten für den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomkraft verfestigen und somit CDU und FDP mit ihrer verlogenen Atompolitik die Stirn bieten", so Rothe-Beinlich abschließend.

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