Grüne üben scharfe Kritik an Kriminalisierung friedlicher Proteste

Astrid Rothe-Beinlich: Auf nach Dresden - Gesicht zeigen gegen Rechts

  
 

Astrid Rothe-Beinlich und Claudia Roth hängen die kriminalisierten Plakate des Bündnisses "Dresden Nazifrei"

Mit Unverständnis und Empörung reagiert Astrid Rothe-Beinlich, Mitglied des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, MdL und Vizepräsidentin im Thüringer Landtag auf am vergangenen Dienstag (19.01.2010) stattgefundenen Durchsuchungen in Dresden und Berlin.

"Dieses Vorgehen werte ich ganz klar als Kriminalisierung friedlichen Protests. Auch ich gehöre, ebenso wie der gesamte Bundesvorstand meiner Partei und viele unterschiedliche Vertreter der Zivilgesellschaft zu den ErstaufruferInnen für `Dresden nazifrei`und werde am 13. Feburuar vor Ort sein. Dass heute Zentren durchsucht wurden, in denen zum friedlichen Protest gegen den Missbrauch des Gedenkens in Dresden durch Nazis mobilisiert wird, ist bitter und führt einzig und allein dazu, dass sie die Rechtsextremen bestärkt fühlen", so die bündnisgrüne Politikerin.

"Ziel muss sein, möglichst viele Menschen am 13. Februar dafür zu gewinnen, gegen den braunen Ungeist und gegen das Vergessen auf die Straße zu gehen, die Nazis friedlich zu blockieren und deutlich zu machen, dass Menschenfeindlichkeit und Rassismus allerorten die rote Karte gezeigt bekommen", so Astrid Rothe-Beinlich weiter.

"Nun ist mehr denn je Zivilcourage gefragt. Deshalb rufe ich alle engagierten Bürgerinnen und Bürger auf, jetzt erst recht die Mobilisierungsmaterialien für Dresden zu bestellen und allerorten für eine starke Beteiligung an den Protesten zu werben. Die Materialien gibt es unter: www.dresden-nazifrei.com", schließt Astrid Rothe-Beinlich.

Fotos wie Claudia Roth und Astrid Rothe-Beinlich das Plakat vor der Tür der Bundesgeschäftsstelle aufhängen finden Sie hier.


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