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Thüringer CDU fischt mal wieder am rechten Rand

Kommentar von Astrid Rothe-Beinlich

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag Mike Mohring fordert über die rechts-konservative Jungen Freiheit mehr Nationalstolz ein. Die Wahl des Mediums dürfte dabei kein Zufall gewesen sein, um eine altbackene Debatte wieder aus der Mottenkiste hervor zu holen. Hier geht es offenbar darum potentielle WählerInnen abzuholen, für die die CDU in letzter Zeit ein wenig zu links geworden ist.

Die Junge Freiheit ist allerdings kein gewöhnlicher Teil der demokratischen Presselandschaft. Die Wochenzeitung übernimmt eine wichtige Scharnierfunktion zwischen bürgerlicher Rechten und der rechtsradikalen Szene. Inhaltlich ist sie kleinlich darauf bedacht im demokratischen Verfassungskonsens zu bleiben, um ein bürgerliches Image zu wahren. Anderseits lässt sie in Interviews immer wieder NPDler zu Wort kommen und pflegt in ihren Artikeln einen rassistischen und antidemokratischen Duktus. Die Junge Freiheit ist also eine Zeitung, um die man als Mitglied einer demokratischen Partei lieber ein Bogen machen sollte. >> weiterlesen...


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