Unterstützung für Opelaner
Astrid Rothe-Beinlich: General Motors muss die Kredite zurückzahlen
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen sind sehr besorgt über die Ansage des Verwaltungsrates von General Motors, Opel nun doch nicht verkaufen zu wollen.
"Das Mindeste ist nun, dass General Motors die Staatskredite umgehend zurückzahlt. Ein Weiter so à la General Motors kann und darf es - insbesondere auf Staatskosten - nicht geben. Das Hin und Her von General Motors ist insbesondere gegenüber den ArbeitnehmerInnen verantwortungslos. Nach all dem, was diese in den vergangenen Jahren zu verkraften hatten, ist der Frust unter ihnen mehr als verständlich. Wir haben daher volles Verständnis für den Aufruf des Betriebsrats zu Warnstreiks und unterstützen die angekündigten Proteste", stellt Astrid Rothe-Beinlich, Landessprecherin der Thüringer Bündnisgrünen klar.
"General Motors trägt die Hauptverantwortung für die verfahrene Lage von Opel. In den letzten Jahren wurde Opel immer wieder Spielball der wechselnden GM-Interessen. Darüber hat GM die Zukunft der Automobilindustrie verschlafen. Diese liegt in der Entwicklung und im Bau moderner, energiesparender Autos. Gerade der Standort Eisenach als einer der Modernsten, hat Potenzial und die Arbeitnehmer vor Ort sind hoch motiviert. Dies wurde leider in der Vergangenheit von GM nicht genutzt, und es ist fraglich, ob dies in Zukunft geschieht. Nun gilt es alles dafür zu tun, dass der Standort Eisenach erhalten bleibt - getreu unserer Forderung: die Zukunft von Opel ist grün oder gar nicht", schließt Astrid Rothe-Beinlich.





