Zurück in die Vergangenheit
Astrid Rothe-Beinlich kritisiert die von CDU und FDP geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken
Erste Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und FDP auf Bundesebene bestätigen, dass die beiden Koalitionspartner die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern wollen. Dazu erklärt Astrid Rothe-Beinlich, MdL und Landessprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen:
"Die Drohung wird wahr gemacht, CDU und FDP begeben sich zurück ins atomare Zeitalter. Mit dieser Entscheidung werden die Errungenschaften der vergangenen Jahre zunichte gemacht, der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird ausgebremst.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen ohne Wenn und Aber zum Atomausstieg. Wer hier wankelmütig wird, tut dies zu Lasten der kommenden Generationen.
Bis heute gibt es weltweit kein sicheres Endlager für den hochradioaktiven Müll aus Atomkraftwerken, der noch für eine Million Jahre eine strahlende Gefahr darstellt. Deshalb ist es unverantwortlich, die Laufzeiten zu verlängern, bevor die Endlagerfrage nicht geklärt ist. Für uns steht fest: ,Sicher ist nur das Risiko'."





